5 Alternativen zu Dubai 2026: Niedrigsteuerländer für Unternehmer

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Weg aus Dubai? Monaco, Zypern, Großbritannien, Italien und die Schweiz im Vergleich: Steuern, Aufenthalt, Kosten und welches Land zu deiner Situation passt.

Monaco erhebt von den meisten Einwohnern keine persönliche Einkommensteuer. Zypern verbindet die Non-Dom-Regelung mit einer an Bedingungen geknüpften 60-Tage-Regel. Großbritannien befreit qualifizierte Zuzügler für 4 Steuerjahre von der Steuer auf bestimmte Auslandseinkünfte und Veräußerungsgewinne. Italien verlangt einen festen Jahresbetrag, und in der Schweiz gelten für Anleger und aktive Unternehmer sehr unterschiedliche Regeln.

Das sind 5 Alternativen zu Dubai, die sich für Unternehmer und Menschen mit Kapitaleinkünften lohnen können. Entscheidend ist, woher dein Einkommen kommt, ob du die Firma noch selbst führst und wo du dein Jahr verbringen möchtest. Ein niedriger persönlicher Steuersatz sagt noch nichts darüber aus, was deine Firma zahlt.

Monaco
0 % persönliche Einkommensteuer für die meisten Einwohner
Zypern
Non-Dom-Dividenden: Gesundheitsbeitrag bis zu 4.770 € pro Jahr
Großbritannien
4 Steuerjahre Befreiung für begünstigte Auslandseinkünfte und Veräußerungsgewinne
Italien
300.000 € jährlich auf begünstigte Auslandseinkünfte bei Zuzug 2026
Schweiz
Aufwandbesteuerung oder reguläre Besteuerung in einem passenden Kanton
Vor dem Umzug
Ansässigkeit, Geschäftsleitung und Steuern im Herkunftsland der Einkünfte prüfen

Warum nach einer Alternative zu Dubai suchen?

Dubai funktioniert für viele Unternehmer weiterhin gut. Fondaco ist dort vor Ort, und wir gründen weiterhin Firmen in den VAE, wenn das zum Geschäft unserer Kunden passt. Internationale Verbindungen, Dienstleistungen auf Englisch und eine etablierte Unternehmergemeinschaft bleiben gute Gründe, dort zu leben.

Die VAE lassen sich aber nicht mehr pauschal als Land beschreiben, in dem jedes Unternehmen nichts zahlt. Nach den regulären Körperschaftsteuerregeln werden steuerpflichtige Gewinne oberhalb von 375.000 AED mit 9 % besteuert. Abweichende Regelungen setzen voraus, dass die jeweiligen Bedingungen erfüllt sind. Die Übersicht der Regierung der VAE erklärt die Grundlagen.

Vielleicht geht es dir beim Umzug um deine Familie, das Klima, die Nähe zu Europa oder schlicht darum, wie du leben möchtest. Dafür brauchst du keine Prognose über eine mögliche künftige Einkommensteuer in den VAE. Vergleiche die geltenden Regeln und dann das Leben, das du dir am jeweiligen Ort aufbauen kannst.

VergleichPersönlicher SteuervorteilWichtigste Einschränkung
MonacoKeine persönliche Einkommensteuer für die meisten EinwohnerTeurer Wohnraum, ausreichende finanzielle Mittel und eigene Regeln für Unternehmen
ZypernNon-Dom-Befreiung für Dividenden und passive Zinsen, zuzüglich GesundheitsbeitragFirmenbesteuerung und Voraussetzungen der 60-Tage-Regel bleiben relevant
Großbritannien4 Steuerjahre Befreiung für begünstigte Auslandseinkünfte und VeräußerungsgewinneZuvor 10 Steuerjahre nicht ansässig; Aufenthaltsrecht und Geschäftsleitung prüfen
ItalienFeste jährliche Steuer auf begünstigte Auslandseinkünfte300.000 € Jahresbetrag für Zuzügler unter den Regeln von 2026
SchweizAufwandbesteuerung für berechtigte Personen ohne Erwerbstätigkeit in der SchweizUnter dieser Regelung keine Erwerbstätigkeit in der Schweiz; Kanton entscheidend

1. Monaco: 0 % persönliche Einkommensteuer an der Riviera

Monaco kommt von diesen Ländern Dubais persönlicher Besteuerung am nächsten. Die meisten Einwohner zahlen in Monaco keine persönliche Einkommensteuer auf Gehalt, Dividenden oder Veräußerungsgewinne. Französische Staatsangehörige, die dorthin ziehen, unterliegen aufgrund des bilateralen Abkommens grundsätzlich weiterhin der französischen Einkommensteuer. Für sie gilt dieses Ergebnis also nicht.

Das Umfeld ist deutlich anders. Monaco ist klein und etabliert, mit dem Mittelmeer vor der Tür. Es passt eher zu jemandem, der bereits Vermögen aufgebaut hat und einen ruhigeren Lebensmittelpunkt sucht, als zu jemandem, der Dubais Größe und Tempo erwartet.

Die Firma muss gesondert betrachtet werden

Allein der Besitz einer ausländischen Firma löst in Monaco keine Hinzurechnungsbesteuerung aus. Das bedeutet aber nicht, dass du jedes Unternehmen von Monaco aus ohne lokale Steuern oder Genehmigungen führen kannst.

Der reguläre Satz der Gewinnsteuer beträgt 25 %. Die monegassische Gesetzgebung erfasst unter anderem Gewerbe- und Industriebetriebe, die in Monaco tätig sind und mindestens 25 % ihres Umsatzes außerhalb Monacos erzielen. Auch andere Tätigkeiten können darunterfallen.

Wo deine Firma tätig ist, wo Entscheidungen getroffen werden und welche Arbeit du vor Ort erledigst, muss vor dem Umzug geklärt werden. Eine ausländische Gründungsurkunde beantwortet diese Fragen nicht. Quellensteuern und andere Steuern im Ausland können außerdem bestehen bleiben, auch wenn Monaco keine persönliche Einkommensteuer erhebt.

Was du für den Aufenthalt brauchst

Du brauchst geeigneten Wohnraum und einen Nachweis, dass du deinen Lebensunterhalt finanzieren kannst. Wer von seinem Vermögen lebt, muss häufig zuerst eine Bank in Monaco finden, die ihn als Kunden annimmt. Die verlangte Einlage oder das Mindestvermögen sind dabei geschäftliche Bedingungen der Bank und keine einheitliche staatliche Aufenthaltsgebühr.

Antragsteller von außerhalb des EWR benötigen normalerweise zunächst ein französisches Visum für den langfristigen Aufenthalt in Monaco. Bei französischen Staatsangehörigen kommt die bereits genannte Steuerfrage hinzu. Aufenthaltsgenehmigung und Nachweis der steuerlichen Ansässigkeit solltest du getrennt planen.

Die größte Ausgabe in Monaco ist das Leben, das du dort finanzieren musst. Bei einem überschaubaren Einkommen können die Wohnkosten den Steuervorteil übersteigen. Monaco ergibt eher Sinn, wenn du ausdrücklich an der Riviera leben möchtest und über genügend Vermögen für diesen Umzug verfügst.

2. Zypern: ein EU-Standort für Unternehmer und Investoren

Zypern verbindet das Mittelmeer mit einer internationalen Unternehmergemeinschaft, besonders rund um Limassol. Im Geschäftsleben wird viel Englisch gesprochen. Die Insel ist ruhiger als Dubai. Je nach Vorstellung ist genau das ein Vorteil oder ein Nachteil.

Die 60-Tage-Regel hat Voraussetzungen

Nach den Angaben der zyprischen Steuerbehörde kannst du über die 60-Tage-Regel steuerlich ansässig werden, wenn du mindestens 60 Tage in Zypern verbringst, dich nicht mehr als 183 Tage in einem anderen Land aufhältst, dauerhaft eine eigene oder gemietete Wohnung in Zypern unterhältst und eine entsprechende Verbindung durch Geschäftstätigkeit, Beschäftigung oder eine Organfunktion hast.

Diese Verbindung muss die Regeln im maßgeblichen Zeitraum erfüllen. Eine Wohnung und 60 gezählte Tage allein reichen nicht. Ein anderes Land kann dich nach seinen eigenen Regeln weiterhin als steuerlich ansässig behandeln. Dann kommt es auch auf ein anwendbares Doppelbesteuerungsabkommen an.

Non-Dom und Gesundheitsbeitrag

Qualifizierte Non-Doms sind bei Dividenden und passiven Zinsen von der Sonderverteidigungsabgabe befreit. Dividenden unterliegen auch nicht der persönlichen Einkommensteuer. Die reguläre Non-Dom-Begünstigung kann gelten, bis du in 17 der vorangegangenen 20 Jahre in Zypern steuerlich ansässig warst.

Der Gesundheitsbeitrag bleibt. Auf Dividendeneinkünfte beträgt er 2,65 %, wobei jährlich höchstens 180.000 € Einkommen als Beitragsgrundlage berücksichtigt werden. Daraus ergeben sich bei dieser Einkunftsart maximal 4.770 €: Auch bei einer Dividende von 2 Mio. € gilt diese Rechnung. Die Beitragsübersicht des Gesundheitssystems unterscheidet zwischen verschiedenen Einkunftsarten.

Das betrifft deine persönliche Ebene. Eine zyprische Firma zahlt regulär 15 % Körperschaftsteuer. Die IP-Box kann den effektiven Satz auf begünstigte Gewinne auf 3 % senken. Der bloße Besitz von Software oder einem Patent reicht dafür nicht: Entwicklungstätigkeit und begünstigte Ausgaben sind entscheidend.

Bei einer ausländischen Firma kann das Ergebnis anders ausfallen. Wird sie tatsächlich von Zypern aus geleitet, kann sie dort aber steuerpflichtig werden. Aussagen über eine vollständig steuerfreie Struktur musst du deshalb für dein konkretes Unternehmen prüfen lassen. Das ist kein automatischer Vorteil des Non-Dom-Status.

Das Recht, dort zu leben

Für EU-Bürger ist die Anmeldung vergleichsweise unkompliziert. Für Drittstaatsangehörige verlangt der Weg zum dauerhaften Aufenthalt über eine Investition mindestens 300.000 € in einer zugelassenen Anlage und mindestens 50.000 € an anerkanntem Jahreseinkommen. Bei Angehörigen steigt die Einkommensanforderung. Soweit auf eine Immobilie Mehrwertsteuer anfällt, kommt sie hinzu. Die Genehmigung beschränkt die Erwerbstätigkeit und ist keine allgemeine Arbeitserlaubnis.

Für Unternehmer, die einen Standort in der EU und Flexibilität bei ihrer Jahresplanung suchen, lohnt sich Zypern häufig. Unser Ratgeber zu Aufenthalt und Steuern in Zypern erklärt die persönliche und die unternehmerische Besteuerung ausführlicher.

3. Großbritannien: 4 Steuerjahre in London mit Begünstigung für Auslandseinkünfte

London bietet ein internationales Wirtschaftszentrum, Schulen, Universitäten, Finanzdienstleistungen und zahlreiche Flugverbindungen. Wer Dubais internationales Umfeld schätzt, findet darin möglicherweise stärkere Argumente als in einem kleinen Niedrigsteuerland.

Die Regelung für ausländische Einkünfte und Veräußerungsgewinne, kurz FIG, kann die persönliche Besteuerung für einen begrenzten Zeitraum attraktiv machen. Seit dem 6. April 2025 können berechtigte Zuzügler die Begünstigung in ihren ersten 4 Steuerjahren mit britischer Ansässigkeit beantragen, wenn sie zuvor mindestens 10 aufeinanderfolgende Steuerjahre nicht im Vereinigten Königreich ansässig waren.

Begünstigte ausländische Dividenden, Zinsen, Mieteinnahmen und Veräußerungsgewinne dürfen ins Land gebracht werden, ohne dass allein dadurch die Befreiung entfällt. Sie muss beantragt werden und gilt nicht automatisch. Die FIG-Hinweise von HMRC erklären die Voraussetzungen.

Die Grenze für aktive Unternehmer

Ausländische Dividenden können begünstigt sein. Wenn du jedoch nach London ziehst und deine Firma von dort aus führst, stellt sich gesondert die Frage nach ihrer steuerlichen Ansässigkeit oder einer Betriebsstätte. Dein persönlicher FIG-Antrag befreit die Unternehmensgewinne nicht. Auch Arbeit, die du im Vereinigten Königreich erledigst, muss separat beurteilt werden.

Es geht um Steuerjahre, nicht um garantierte 48 Monate ab deiner Ankunft. Plane deshalb sowohl das erste Jahr als auch das Ende der Begünstigung. Danach unterliegen weltweite Einkünfte und Veräußerungsgewinne grundsätzlich wieder der regulären britischen Besteuerung.

Das Aufenthaltsrecht ist eine weitere Hürde, sofern du nicht bereits dort leben darfst. Britische und irische Staatsangehörige haben eine andere Ausgangslage als neue Antragsteller. Global Talent kann zu einem entsprechend qualifizierten Spezialisten oder Gründer passen. Innovator Founder setzt ein geeignetes innovatives Unternehmen und eine Bestätigung durch eine zugelassene Stelle voraus. Keiner der beiden Wege gewährt automatisch Aufenthalt, nur weil du Geld investieren kannst.

London passt zu jemandem, der tatsächlich einige Jahre dort leben will und begünstigte Auslandseinkünfte hat. Es passt schlecht, wenn die gesamte Planung davon abhängt, Arbeit am Londoner Schreibtisch als steuerfreies Auslandseinkommen zu behandeln.

4. Italien: ein fester Jahresbetrag bei hohen Auslandseinkünften

Mailand bietet ein großes europäisches Wirtschaftszentrum mit Nähe zu Alpen, Seen und Küste. Für vermögende Zuzügler liegt der Reiz darin, in Italien zu leben und gleichzeitig die Steuer auf begünstigte Auslandseinkünfte planbar zu machen.

Für Zuzügler unter den Regeln von 2026 beträgt die jährliche Ersatzsteuer 300.000 €, zuzüglich 50.000 € für jedes einbezogene Familienmitglied. Die Regelung kann bis zu 15 Jahre gelten. Voraussetzung ist, dass du in mindestens 9 der vorangegangenen 10 Steuerjahre nicht in Italien ansässig warst. Die erhöhten Beträge bestätigt KPMG in der Zusammenfassung des Haushaltsgesetzes 2026.

Bei 3 Mio. € begünstigten Auslandseinkünften entsprechen 300.000 € einem Satz von 10 %. Bei 10 Mio. € sind es 3 %. Diese Beispiele betreffen nur die italienische Ersatzsteuer. Steuern anderer Länder können zusätzlich relevant sein.

Was die Pauschale nicht abdeckt

Einkünfte aus italienischen Quellen werden weiterhin regulär besteuert. Gewinne aus bestimmten wesentlichen Beteiligungen können in den ersten 5 Jahren von der Begünstigung ausgeschlossen sein. Das ist wichtig, wenn du vor einem Firmenverkauf umziehen möchtest.

Auch deine eigene Arbeit und die Geschäftsleitung spielen eine Rolle. Einkünfte werden nicht allein dadurch zu Auslandseinkünften, dass ein Kunde an eine ausländische Firma zahlt oder das Geld auf einem ausländischen Konto eingeht.

EU-Bürger können die Freizügigkeit nutzen und müssen die örtlichen Anmeldepflichten erfüllen. Drittstaatsangehörige brauchen einen geeigneten Aufenthaltstitel. Das italienische Investorenvisum sieht unter anderem qualifizierte Investitionen von 250.000 € in ein innovatives Startup oder 500.000 € in ein italienisches Unternehmen vor. Wer über ausreichende passive Einkünfte verfügt und nicht arbeiten wird, kann gegebenenfalls die Wahlwohnsitzregelung nutzen.

Italien ergibt vor allem dann Sinn, wenn dein Einkommen hoch ist und du tatsächlich dort leben möchtest. Der Jahresbetrag sinkt nicht, nur weil deine Anlagen einmal weniger abwerfen.

5. Schweiz: unterschiedliche Regeln für Anleger und aktive Unternehmer

Für die Schweiz sprechen Stabilität, Banking, Infrastruktur und Lebensqualität. Die Besteuerung hängt stark davon ab, wo du wohnst und ob du weiterhin arbeitest.

Aufwandbesteuerung

Berechtigte ausländische Staatsangehörige, die in der Schweiz keiner Erwerbstätigkeit nachgehen, können in den teilnehmenden Kantonen die Aufwandbesteuerung nutzen. Grundsätzlich musst du erstmals oder nach mindestens 10 Jahren Abwesenheit zuziehen.

Die Berechnung richtet sich nach den Lebenshaltungskosten und gesetzlichen Mindestbeträgen. Bei einem eigenen Haushalt ist das 7-Fache der Jahresmiete oder des Mietwerts eine dieser Untergrenzen. Die bundesrechtliche Mindestbemessungsgrundlage liegt 2026 bei 435.000 CHF. Auf die maßgebliche Grundlage werden die regulären Steuersätze angewendet. Hinzu kommen Kontrollrechnungen und kantonale Anforderungen.

435.000 CHF sind also nicht die jährliche Steuerrechnung. Wie hoch diese ausfällt, hängt von Kanton, Gemeinde und deinen Verhältnissen ab. Das Eidgenössische Finanzdepartement erklärt das System. Die Anpassung für 2026 legt die Mindestbemessungsgrundlage fest.

Zürich und die beiden Basel gehören zu den Kantonen, die die kantonale Aufwandbesteuerung abgeschafft haben. Wer sein Unternehmen von der Schweiz aus führt, kann nicht einfach davon ausgehen, als Nichterwerbstätiger unter diese Regelung zu fallen.

Reguläre Besteuerung für aktive Unternehmer

Aktive Unternehmer können stattdessen das normale Steuersystem prüfen. In einigen Gemeinden steuergünstiger Kantone liegt die Unternehmenssteuerbelastung bei ungefähr 12 %. Das ist aber nicht die Gesamtsteuerbelastung des Eigentümers. Gehalt, Dividenden, Vermögensteuer und Sozialbeiträge müssen separat berechnet werden. Auch Standort und Unternehmensgröße können das Ergebnis beeinflussen.

Deshalb steht die Kantonswahl am Anfang. Ein Unternehmenssteuersatz aus Zug ist keine Zusage über die Gesamtbelastung deines Haushalts an einem anderen Ort.

Für nicht erwerbstätige EU-/EFTA-Bürger setzt der Aufenthalt grundsätzlich ausreichende finanzielle Mittel sowie eine umfassende Kranken- und Unfallversicherung voraus. Die Hinweise des Staatssekretariats für Migration erklären diesen Weg. Für andere Staatsangehörige gelten andere Zulassungsregeln. Eine günstige Steuervereinbarung allein verschafft dir kein Aufenthaltsrecht.

Die Schweiz passt zu jemandem, dem das Land wichtig genug ist, um eine niedrige oder planbare Steuerrechnung zu akzeptieren, statt unbedingt 0 % zu verlangen. Wohnraum und laufende Lebenshaltungskosten gehören ebenfalls in diesen Vergleich.

Häufige Fragen

Welche Alternativen zu Dubai haben niedrige Steuern?

Monaco, Zypern, Großbritannien, Italien und die Schweiz passen zu unterschiedlichen Situationen. Monaco erhebt von den meisten Einwohnern keine persönliche Einkommensteuer. Zypern hat die Non-Dom-Regelung, Großbritannien eine befristete Begünstigung für Auslandseinkünfte, Italien einen festen Jahresbetrag und die Schweiz die Aufwandbesteuerung oder das reguläre Steuersystem. Entscheidend sind dein Geschäft, deine Einkünfte und dein Aufenthaltsrecht.

Kann ich meine Dubai-Firma behalten, wenn ich nach Europa ziehe?

Grundsätzlich kann das möglich sein. Die Registrierung in Dubai allein erhält aber nicht die steuerliche Behandlung. Wo du die Firma leitest, arbeitest und betriebliche Tätigkeiten unterhältst, kann im neuen Land Steuerpflichten auslösen. Deine persönlichen Dividenden sind eine separate Frage.

Ist Zypern für Zuzügler aus Dubai steuerfrei?

Nicht automatisch. Begünstigte Non-Dom-Dividenden sind von persönlicher Einkommensteuer und Sonderverteidigungsabgabe befreit, aber Gesundheitsbeiträge können anfallen. Eine zyprische Firma zahlt regulär 15 % Körperschaftsteuer. Ansässigkeitsregeln, Geschäftsleitung und ausländische Steuern müssen trotzdem geprüft werden.

Kann ich von Dubai nach London ziehen und 0 % Steuern zahlen?

Berechtigte Zuzügler können für ihre ersten 4 Steuerjahre mit britischer Ansässigkeit eine Befreiung für qualifizierte Auslandseinkünfte und Veräußerungsgewinne beantragen. Zuvor müssen mindestens 10 aufeinanderfolgende Steuerjahre ohne britische Ansässigkeit liegen. Die Regelung befreit weder Arbeit im Vereinigten Königreich noch ein von dort geleitetes Unternehmen pauschal von Steuern.

Wie hoch ist Italiens Pauschalsteuer für Zuzügler 2026?

Für Zuzügler unter den Regeln von 2026 beträgt sie jährlich 300.000 € auf begünstigte Auslandseinkünfte, zuzüglich 50.000 € je einbezogenem Familienmitglied. Sie kann bis zu 15 Jahre gelten. Italienische Einkünfte und bestimmte Veräußerungsgewinne aus wesentlichen Beteiligungen fallen nicht darunter.

Sind die 435.000 CHF bei der Schweizer Aufwandbesteuerung die zu zahlende Steuer?

Nein. 435.000 CHF sind 2026 die bundesrechtliche Mindestbemessungsgrundlage. Auf die maßgebliche Grundlage werden Steuersätze angewendet. Kantonale Mindestbeträge und Kontrollrechnungen spielen ebenfalls eine Rolle. Voraussetzung ist, dass du in der Schweiz keiner Erwerbstätigkeit nachgehst.

Zahlen Franzosen nach einem Umzug nach Monaco 0 % Einkommensteuer?

Grundsätzlich nicht. Französische Staatsangehörige, die nach Monaco ziehen, unterliegen nach dem bilateralen Abkommen normalerweise der französischen Einkommensteuer. Begrenzte historische Ausnahmen sind kein allgemeiner Weg für neue Zuzügler.

Wähle den Ort, an dem deine gesamte Situation funktioniert

Beginne damit, wie du dein Geld verdienst, ob du vor Ort arbeiten musst und in welchen Ländern deine Familie leben darf. Vergleiche anschließend Steuern, laufende Firmenkosten, Wohnen und die Zeit, die du dort verbringen möchtest.

Wenn du in ein Land zurückziehst, das du früher verlassen hast, können zusätzliche Regeln greifen, etwa Vorschriften zur vorübergehenden Nichtansässigkeit. Plane den Umzug, bevor du Vermögenswerte verkaufst oder die Geschäftsleitung veränderst. Wenn wir die Möglichkeiten für dein Einkommen, dein Unternehmen und deine Familie vergleichen sollen, buche ein Beratungsgespräch.

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